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MUCfuture II:
CityBooster
3D-Rendering: Im farbigen Umfeld einer Großstadt reflektieren die vielen Werbeschilder im Lack des innovativen Schienenfahrzeugs.
3D-Rendering. Das Design des einsitzigen Schienenfahrzeuges ist durch organische Rundungen gekennzeichnet, die von der sitzenden Position eines Menschen abgeleitet wurden.
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h:h:m:h Design : : : MUCfuture : : : Utopien aus München.
Die vorgestellten Konzepte sind Utopien. Die 3D-Visualisierungen, Animationen und Texte sind Fiktionen.
Lizenzanfragen von Entwicklungsfirmen sind willkommen.
Idee, Produktdesign, Visualisierung, Text: h:h:m:h Design.
Copyright 2019 by Heinz Hermann Maria Hoppe.
Das vorliegende Werk ist in all seinen Teilen urheberrechtlich geschützt und registriert.
Alle Rechte vorbehalten.

»Wenn ich die Menschen gefragt hätte,
was sie wollen,
hätten Sie gesagt schnellere Pferde.«
Henry Ford


MUCfuture II: CityBooster


Weltweit kollabieren Metropolen. Stau – der städtische Verkehr kriecht dahin. Abgase verpesten die Luft. Feinstaub-Diskussionen, Umweltzonen und Dieselskandale vernachlässigen die Tatsache, dass die Atmosphäre keine städtischen Grenzen hat. Viel zu viele Fahrzeuge sind unterwegs, ausgelegt für fünf Personen, oftmals nur mit dem Fahrer besetzt. Die Fronten sind verhärtet. Argumente gegen den individuellen Verkehr und für den ÖPNV holen die Menschen offensichtlich nicht ab. Die verletzlicheren Verkehrsteilnehmer, Fußgänger und Radfahrer, verlieren gegen die Lobby der Autofahrer und werden in abgesteckte Zonen und auf schmale Seitenstreifen verbannt. Die medial inszenierten, autonom fahrenden Autos der Zukunft werden wie die Elektroautos weiterhin gewaltige, versiegelte Flächen in Form geteerter Straßen brauchen.


3D-Visualisierung: Das neue Fahrzeug im Sonnenuntergang. Die Fahrzeugkabine und der Kofferraum bilden eine organische Einheit.
CityBooster fahren auf neuartigen Schienen.

Denken wir in der üblichen Kategorie ›Auto versus Schiene‹, scheint keine Lösung in Sicht und das Fahrrad wird in der Masse nur für Kurzstrecken akzeptiert. Aber gibt es wirklich nur die bisher bekannten Maschinen zur Fortbewegung? Sind nicht auch ganz andere, neue Fahrzeuge denkbar? Warum kombinieren wir nicht die Vorteile von Auto und Schiene und ergänzen die bestehenden Systeme um neue Verkehrsmittel? Fehlt es vielleicht einfach ›nur‹ an alternativen Ideen und innovativen Umsetzungen? Das hier vorgestellte Konzept verbindet den Wunsch nach individuellem Fahren mit einer neuartigen Schienen-Infrastruktur.




3D-Visualisierung: Viele CityBooster fahren vor der Kulisse von New York auf einer erhöhten Trasse.
In den weltweiten Metropolen bringen einsitzige CityBooster die Menschen zur Arbeit.
3D-Visualisierung: 3D-Visualisierung. Perspektivwechsel mit anderen Hochhäusern Manhattans im Hintergrund.
Der Elektroantrieb der autonomen Fahrzeuge ist umweltfreundlicher und geräuscharm.

CityBooster. Die Vision eines revolutionären Hybriden.

Citybooster sind Hybride, die individuelle Freiheit beim Fahren mit den Vorteilen der Schiene verbinden. Citybooster sind smart, leise, stromlinienförmig und schnell. Die Transportkapsel befördert eine Person und dessen Gepäck. Kein Warten auf den Zug mehr. Keine Störungen durch Mitreisende. Individuelle Streckenplanungen durch einen neuartigen Schienentyp mit intelligenter Weichensteuerung. Das Gefühl des unabhängigen Fahrens wie in einem Pkw. Keine unbesetzten Plätze im Fahrzeug, die Fahrzeugraum, Material, Masse, Energie und breite Straßen kosten. Straßen, die wertvolle städtische und natürliche Flächen vereinnahmen. CityBooster sind die Verbindung individueller Freiheit mit den Vorteilen der Schiene.

Angetrieben werden die CityBooster von Elektromotoren. Der Strom wird unmittelbar von der Schiene auf die Fahrzeuge übertragen – ohne kostspielige und störanfällige Oberleitungen. CityBooster fahren ohne Akkus, ohne Aufladen, ohne das Risiko des Liegenbleibens, ohne die Herstellungskosten der Speicherzellen und ohne die ökologische Bedenken wegen des Energieaufwandes für die Akkuproduktion. Autonomes Fahren mit geringeren Forschungs- und Entwicklungskosten als bei den autonom fahrenden Autos, weil das Fahren auf schienengebundenen Fahrbahnen viel leichter zu kontrollieren ist, als Fahrroboter mit viel mehr Freiheitsgraden. »Carsharing« für die Schiene – aber ohne Vorbestellung, Reservierung und Buchung. Hingehen, reinsetzen, abfahren!

Die Abrechnung der städtischen und privaten Betreibergesellschaften erfolgt nach gefahrenen Kilometern oder pauschalem Nutzungsvertrag, nachgehalten durch eine App. Kosteneinsparung durch serielle Produktion – die CityBooster eines Nahverkehrverbundes sehen alle gleich aus. CityBooster bringen die Menschen in die Stadt, bedienen Hauptrouten und fahren Knotenpunkte an. Die Fahrzeuge ersetzt nicht den ICE nach Mailand oder die ausgelastete Regionalbahn sondern das unterbesetzte Automobil auf den Wegen in die Stadt und innerhalb der Stadt.


Aussichten auf einen fließenden Nahverkehr.

3D-Visualisierung: Die Fahrzeuge fahren aus einem Bahnhof hinaus in die Stadt.
Konstruktionen im Obergeschoss schaffen wieder Raum am Boden.

Aus den Städten von morgen wird das Auto weitestgehend verbannt. Die Zonen am Boden werden wieder zu grünem Freiraum, zu Begegnungsflächen, Kommunikationsinseln und Spielplätzen für die Bürger. Fußgänger und Radfahrer teilen sich die urbanen und parkähnlichen Areale. Die Überquerung der ehemals geteerten Straßen ist nicht mehr lebensgefährlich, die Konfrontation mit Blech-Boliden auf Augenhöhe, Lärm und Abgasen gibt es nicht mehr. Man geht bewusst wieder mehr zu Fuß, erkundet die Stadt, pausiert und kommuniziert – mitten auf den ehemaligen Straßen. Nur noch neuartige, batteriebetriebene Fahrzeuge der Zulieferer, für Behinderte und Rettungswagen fahren auf Bodenniveau.

Der innerstädtische Verkehr hat in diesem Szenario nicht abgenommen, im Gegenteil. Die Menschen sind mobiler als zuvor. Fahren findet jetzt aber eine Etage höher statt – in der Luft. Die CityBooster gleiten leise über die Köpfe der Passanten hinweg. Abgase entfallen, die Energie wird den CityBoostern direkt durch die Schienen zugeführt. Halbtransparente Solar Panels auf eleganten Trassen produzieren vor Ort einen Teil des benötigten Stromes, der dem System direkt zugeführt wird. Gleichzeitig schützen die Panels die Menschen unten am Boden vor schlechtem Wetter und spenden im Sommer Schatten.

Zugestiegen wird an allen relevanten Knotenpunkten innerhalb der Stadt. Die CityBooster verbinden Vororte mit der Stadt, bedienen Verkehrsstränge des Regionalverkehrs und bringen die Menschen zu den Fernverkehrszügen. Intelligent gesteuerte Weichen ermöglichen auch das direkte Ansteuern innerstädtischer Ziele, die bisher nur durch Umstiege innerhalb der bestehenden ÖPNV-Netze zu erreichen sind. Als Fahrgast gibt man in seiner App oder an Bord des Boosters einfach sein Ziel ein, die IT errechnet die beste Route und steuert die Weichen.


Die Zukunft erfahren –
Forschung und Entwicklung in der Mobilitätsindustrie.

3D-Visualisierung UX-Design: Blick ins Cockpit. Das Navigationsgerät und die interaktiven Bedienfelder sind sichtbar.
Reinsetzen und entspannen. Neueste Technologien bringen die Fahrgäste auf intelligent gesteuerten Schienen zu ihren Zielen.

Mobilität, das allgegenwärtige Schlagwort unserer Zeit, macht die Industrie an wiederkehrenden Megatrends für die Zukunft fest: alternative Antriebe (Elektroautos), autonom fahrende Autos, vernetzte Fahrzeuge und neuartige Mobilitätsangebote.

Die Kritik an Elektrofahrzeugen basiert auf dem noch nicht flächendeckend ausgebautem Netz der Strom-Tankstellen und auf der Frage nach dem echten Nutzen für die Umwelt (die Batterieherstellung verschlingt sehr viel Energie, relevant ist auch die Frage, ob der Strom für die Akkuaufladungen grün ist). Auch der eingeschränkte Aktionsradius von Elektroautos hält noch viele Kunden ab. Die Prognosen für die ersten Zulassungen von autonom fahrenden Fahrzeugen und deren flächendeckendem Einsatz schwanken. Carsharing spielt bei stadtplanerischen Modelle für das autonome Fahren wieder eine Rolle. Andererseits befürchtet man eine Kannibalisierung des ÖPNV durch »Shared Mobility«. Schon heute sind Autos fahrende Computer, das Auto der Zukunft ist vernetzt (IoT, Internet der Dinge). Der Datenaustausch soll über das »Netz der Zukunft« mit 5G erfolgen. Zukünftige Autos sind mit allem erdenklichen Infotainement ausgestattet und werden zu »Smartphones auf Rädern«. Auf der IAA 2019 präsentierte ein Hersteller einen Geländewagen, bei dem Drohnen das Fahrzeug in der Nacht fliegend begleiten und die Fahrspur ausleuchten. In die Luft gehen auch Flug-Taxis, die innerstädtische Staus in Zukunft einfach überfliegen sollen, aber aufgrund der Kosten wohl nicht massentauglich sein werden. Falls doch, wäre auch am Himmel und in den Straßenschluchten die Hölle los. Aus den USA kommt ein Hochgeschwindigkeitssystem, dass in evakuierten Röhren unter der Erde fahren soll.

Auf Seite der Industrie werden immense Summen in Forschung und Entwicklung für das autonome Fahren gepumpt, durch staatliche Fördergelder gestützt. Wir befinden uns quasi im Experimentierstadium, viele Fragen sind offen. Die »Transformation«, der fundamentale Wandel im Verkehr, wird für die nächsten Jahrzehnte versprochen. Unsere Verkehrsnetze platzen aber schon heute aus allen Nähten. Neben dem Ausbau des ÖPNV ist eine bessere Verknüpfung der Verkehrsmittel überfällig und neue Konzepte werden gebraucht. Die Städte von morgen werden heute erdacht. Urbane Zentren, in denen mehr Menschen, Waren und Daten zirkulieren werden, brauchen mehr denn je neue Konzepte von Querdenkern.

Das CityBooster-Konzept ergänzt diese Palette um eine Alternative: die Verbindung von autonomen Ein-Personen-Fahrzeugen mit der Schiene.


Fragen zur individuellen Fortbewegung.

3D-Visualisierung: Die CityBooster vor historischen Fassaden in München, Bayern. Unter den Solarpanels der Gleise flanieren Passanten auf dem Boden in grünen Parkanlagen.
München, Einsteinstraße: Grünflächen zum Spielen und flanieren statt zugeteerte Straßen.
  1. Wozu braucht man heute überhaupt noch ein Auto in der Stadt, wenn das ÖPNV-Netz gut ausgebaut ist, wenn man zwischen Fahrrad, E-Scooter, Tram, Bus, S-Bahn und U-Bahn frei wählen kann?
  2. Warum gibt es keine Mobilitätskonzepte, die die Vorteile des ÖPNV mit individuellen Fahrgefühl verbinden?
  3. Oftmals sind Busse und Bahnen mit nur wenigen Fahrgästen besetzt oder überfüllt. Wie könnten flexiblere Transportlösungen aussehen, die sich am echten Bedarf anpassen können?
  4. Wie könnten alternative Verkehrslösungen für die vielen Menschen aussehen, die nicht in der Stadt, sondern auf dem Land wohnen und individuell und unabhängig fahren wollen oder müssen?
  5. Wie schafft man es, dass neue Formen der Fortbewegung überhaupt angenommen werden?
  6. Schneller, komfortabler und gleichzeitig umweltfreundlicher vorankommen? Geht das zusammen?

Unsere Blechlawinen.

Fotografie einer zugeparkten Straße in der Innenstadt von München.
Autos vereinnahmen viel zu viel Platz in unseren Städten.

Morgens im Auto auf dem Weg zur Arbeit: Das Tanken und der Weg in die Stadt sind geschafft, der Stop-and-Go-Verkehr auf den Zubringerstraßen liegt hinter einem. Innerstädtisch geht es schleppend weiter. Aggressionen gegenüber Dränglern machen sich in Form von Flüchen und bösen Blicken Luft. Kurz vorm Ziel steht die Parkplatzsuche. Mehrfaches Umkreisen von Wohn- und Gewerbeblöcken macht ein pünktliches Eintreffen nicht planbar. Man kommt gestresst an.


Das Automobil – Charakter auf Rädern.

Ein Auto ist viel mehr als nur ein Fahrzeug. Freiheit, Individualität, Prestige, ästhetischer Geschmack, Weltanschauung und Gruppenzugehörigkeit berühren uns emotional. Mit der Wahl der passenden Marke, Karosse und der individuellen Ausstattung meinen wir auf der Straße einen Ausschnitt aus unserem Charakter zu präsentieren. Wir sind stolz auf die Leistung unseres Motors, genießen die komfortablen Sitze, wiegen uns sogar in völlig fremden Gegenden in Sicherheit. Die geschlossene Kapsel beschützt uns vor der Außenwelt, mit dem Tritt aufs Gaspedal können wir jederzeit unserem Fluchtinstinkt folgen. Das Auto ist ein Stück von uns, es teilt unsere Lebensabschnitte und Wege mit uns. Wir können losfahren, wann immer wir es wollen. Wir entscheiden, nicht der Taktfahrplan. Wir bestimmen, wer mit uns fährt und wohin die Reise geht. Wir definieren das Tempo und die Route. Aus diesen Gründen ist das Auto nicht nur des Deutschen liebstes Kind und mit Emotionen aufgeladen.


Kritik am Auto.

Verstopfte Straßen, mangelnder Parkraum, Stop-and-Go, Lärm und Luftverschmutzung sind der Preis für die Komfortzone Automobil. Den Preis für das individuelle Fahren bezahlen auch die nicht mit dem Pkw fahrenden Stadt- und Landbewohner: in Form von eingeschränkter Bewegungsfreiheit, mit dem Einatmen verschmutzter Luft und durch die ständige Unfallgefahr als Fußgänger und Radfahrer.

Der scheinbar hohe Grad an Individualität und Freiraum endet für die Autofahrer immer öfter im Stillstand, auch wenn das Auf-der-Stelle-stehen so gar nicht zum Wesen eines Fahrzeuges passen will. Auch dann nicht, wenn in Werbeclips für autonom fahrende Autos die wertvolle Lebenszeit in den auf der Stelle stehenden Karossen als Zeit des Erlebens verkauft wird – als wäre das Stehen im Stau ein Event!

An die Schattenseiten des Automobils haben wir uns längst gewöhnt: Verkehrstote, Gesundheitsschäden durch Feinstaub-Emissionen, gigantische Umweltschäden durch Erdölförderung und -destillation, Rohstoff- und Energieverbrauch für die Herstellung, Flächenbedarf im urbanen Raum und Bodenversiegelung durch den Straßenbau, zerschnittene Naturareale, die für das Artensterben mitverantwortlich sind, unüberschaubare Kosten für die Schaffung und Unterhaltung der Infrastruktur (Fahrzeugherstellung, Bau und Unterhaltung des Straßennetzes und der Parkflächen), Lobbyismus und schlagartig bedrohliche Szenarien für Scharen von Arbeitnehmern im Fall von Arbeitsplatzverlusten durch Automatisierung und Digitalisierung, internationale Abhängigkeiten in sich stetig verändernden Weltmärkten. Das Auto beherrscht ländliche und städtische Räume wie die Schlagzeilen. Es braucht viel zu viel Platz, macht Krach und schlechte Luft. Es tötet und macht krank. Die autogerechte Stadt ist hässlich und unmenschlich.

In der Entwicklung der Fortbewegungsmittel nimmt das Automobil nicht nur durch den Flächenbedarf für den Straßenbau besonders viel Raum ein: Pferd, Fahrrad und Motorrad sind im Gegensatz zum Automobil Ein-Personen-Fortbewegungsmittel. Mit regulären fünf Sitzplätzen steht das Auto in der Hinsicht eher in der Entwicklungslinie der Kutsche, bei der sich die Fahrgäste immerhin in kommunikativer Position gegenübersaßen. Heute schauen in den »Familienkutschen« alle Fahrgäste nach vorn, dem Ziel entgegen. Die hinten Sitzenden sprechen mit den Hinterköpfen von Fahrer und Beifahrer. Interessanterweise werden wieder drehbare Frontsitze in autonom fahrenden Autos angedacht, die das Miteinander mit den hinten Sitzenden verbessern sollen. Tatsächlich ist oftmals aber nur der Fahrersitz besetzt, besonders auf dem Weg zur und von der Arbeit – man fährt allein und hält vier weitere Sitze und den entsprechenden Fahrzeugraum (Technik, Raumvolumen und Masse) ungenutzt vor. Über 80 Prozent aller Autofahrten in der Stadt bewegen nur einen einzigen Menschen: den Fahrer. In vielen Familien werden gar acht Sitzplätze, verteilt auf zwei Fahrzeuge, ungenutzt durch die Landschaft gefahren, wenn beide Lebenspartner ein eigenes Fahrzeug haben.

Der heutige Trend weg von smarten Autos, hin zu 2-Tonnen-SUV-Boliden, ist ein katastrophaler Kosten-/Nutzen-Mix: die Produktion der überproportionierten Kabinen und der erhöhte Energieverbrauch für die zu bewegende Fahrzeugmasse ist hochgerechnet ein immenser Schaden für den Geldbeutel und die Umwelt. Statt kleiner und eleganter zu werden, entwickeln sich in den letzten Jahren irrationale Fahrzeuge. Sport Utility Vehicles sind gefährliche, Sprit fressende Panzer. Die sportive Nutzung ist wohl meistens nur Kopfsache und die erhöhte Sicherheit mutiert zu einer Art Wettrüsten gegenüber kleineren Pkws. Konzepte für smarte, gekapselte Einpersonen-Fahrzeuge, die in Ergänzung zu Fahrrad und Motorrad vor Sonneneinstrahlung, Kälte, Regen, Schnee und Fahrtwind schützen, sind äußerst rar. Warum gibt es keine Designentwicklung hin zu ein- und zweisitzigen Fahrzeugen, wenn ein Großteil der fünf Plätze in den Autos regelmäßig unbesetzt bleiben?

Die kritischen Aussagen zur Zukunft selbstfahrender Autos schwanken zwischen drastisch sinkenden Geschwindigkeiten des Individualverkehrs, unumgänglicher Regulierung, ungenutzten Carsharing-Angeboten, überproportionalen Leerkilometern, der starken Mehrbelastung des Verkehrssystems und Chaos. Manch ein Autogegner würde die Pkw am liebsten gleich ganz aus dem Stadtbild verbannen, um wieder eine Stadt für Menschen statt für Autos zu erschaffen.


Busse und Bahnen. Fahren mit Chauffeur.

Morgens, auf dem Weg zur Arbeit: Gehetzter Gang zum Bahnhof, um die Bahn nicht zu verpassen. Am Bahnsteig angekommen: Lautsprecherdurchsage. Der Zug verspätet sich. Warten. Später dann Zustieg ins überfüllte Abteil. Verschmutzte Sitze und Böden. Lesen im Stehen, weil kein Platz frei ist. Laute, unangenehme Telefonate und Gesprächsfetzen von allen Seiten. Konzentration und Vorbereitung auf den anstehenden Termin sind nicht möglich. Gestresst kommt man an.

Öffentliche Verkehrsmittel können viele Menschen zeitgleich auf relativ kleinem Raum bewegen, das ist ihr großer Vorteil. Man steigt ein und kann sich zurücklehnen. Um das Fahren braucht man sich nicht zu kümmern, man hat einen Chauffeur. Während des Wartens an den Haltestellen und in den Bussen und Bahnen kann man lesen und kommunizieren statt lenken zu müssen. Die Parkplatzsuche entfällt und bei guter Vernetzung ist man innerstädtisch unter Umständen schneller als mit dem Auto. Oftmals ist das Fahren mit der Bahn viel preiswerter als der Unterhalt eines eigenen Pkws – trotz der wiederkehrenden Tariferhöhungen. Unterwegs auf der Schiene, hinterlässt man einen deutlich kleineren ökologischen Fußabdruck als mit dem Auto oder im Flugzeug.


Kritik am Schienen- und Busverkehr.

Schienennetze sind komplexe Systeme, in denen Mitarbeiter und Technik interagieren. Wie in allen vernetzten System haben Störungen Auswirkungen auf andere Systemelemente: Anschlusszüge können nicht abfahren, wenn sie auf die Fahrgäste verspätet einfahrender Züge warten müssen. Komplexe Systeme sind prinzipiell störanfälliger als kleine, autonome und flexible Einheiten wie Pkws. Das ist systemimmanent. Wo viele Menschen den Zugverkehr regeln, ist auch die Kommunikation schwerer. Wo viel mehr Technik im Spiel ist, kann auch viel mehr kaputt gehen.

Was auf einer Bahnfahrt alles schiefgehen kann, erzählen am eindrucksvollsten die Kunden. Jeder hat wohl seine persönlichen Erlebnisse mit dem Schienenverkehr: Verspätungen, Zugausfälle, Schienenersatzverkehr, mangelhafte Information und Kommunikation werden oft genannt. Weitere Kritikpunkte sind: ein mangelhaft ausgebautes Schienennetz, eine marode Infrastruktur, unfreundliches Personal, verschmutze Bahnhöfe und Abteile …

Warten statt gleich abfahren zu können ist zermürbend. Ungenutzte Zeit erscheint uns viel länger. Im Vergleich zum Autofahren können Züge und städtische Busse nicht viel früher eintreffen, weil sie an Taktfahrpläne gebunden sind. Prinzipiell können sie daher nur pünktlich oder aber zu spät abfahren. Eingefahrene Zeitreserven müssen an jedem Zwischenhalt wieder abgewartet werden.

Seine Mitreisenden kann man sich nicht aussuchen. Menschen aus allen Altersgruppen und Kulturen treffen in öffentlichen Verkehrsmitteln aufeinander. Das kann spannend und kommunikativ sein oder laut und nervend.

Busse und Bahnen bieten als öffentliche Verkehrsmittel nicht die emotionale Identifikation, wie dies das eigene Automobil schafft. Sie begeistern höchstens technikaffine oder nostalgische Fans.

Ein großer Nachteil zeigt sich bei Eisenbahnen, U-Bahnen, Trams und Bussen gleichermaßen: Die Fahrzeuge sind nicht flexibel, um sich an die Zahl der zu transportierenden Menschen anzupassen. Es muss immer die maximale Infrastruktur vorgehalten werden. Auch wenn nur ein einziger Fahrgast im Abteil sitzt, werden dennoch mehrere Wagons bewegt, begleitet das gesamte Personal den Zug – vom Lokführer bis zum Stellwerkmitarbeiter. Die bewegten Tonnagen der Züge, S-Bahnen, Trams, U-Bahnen und Busse verbrauchen dann unverhältnismäßig viel Energie. Ist die Kapazität hingegen ausgeschöpft, wird es für die Fahrgäste eng und unbequem. Viele Berufspendler tun sich das auf Dauer nicht an, wechseln auf ihr Auto und stehen lieber wieder im Stau.


CityBooster: die Vorteile aus beiden Welten.

3D-Visualisierung: Perspektivische Ansicht 1 des neuen Fahrzeugs.
3D-Visualisierung: Perspektivische Ansicht 2 des neuen Fahrzeugs.
3D-Visualisierung: Perspektivische Ansicht 3 des neuen Fahrzeugs.
3D-Visualisierung: Perspektivische Ansicht 4 des neuen Fahrzeugs.
CityBooster sind leise, energieeffizient und smart.
Das Konzept der CityBooster verbindet die Vorteile von Straßen- und Schienenfahrzeugen vollkommen neu:
  1. CityBooster sind eine Symbiose aus Motorrad, Automobil und Zug.
  2. Das Einpersonenfahrzeug bedient den echten Bedarf: den Transport allein fahrender Menschen auf dem Weg zur Arbeit, in die Stadt und innerhalb der City.
  3. Schienengebundener Individualverkehr wird durch intelligente Weichensteuerungen an Knotenpunkten möglich.
  4. Das Einpersonenfahrzeug braucht weniger Platz, Material und Energie, weil es kompakter als ein Fünfsitzer ist.
  5. Einsteigen und losfahren wie beim Pkw, kein Warten wie bei Bussen und Bahnen.
  6. Als Elektrofahrzeuge fahren die CityBooster umweltfreundlich.
  7. Die CityBooster fahren auf neuartigen Schienen, die auch den Strom für die Elektromotoren zuführen.
  8. Akkuaufladungen, reduzierte und begrenzte Reichweiten, hochpreisige Herstellungskosten und Umweltbelastungen durch Akkus entfallen.
  9. Autonomes Fahren ist schienengebunden viel leichter zu realisieren: Sensoren steuern die Geschwindigkeit und den Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug.
  10. Die Verkehrsdichte kann ohne Gefahr zunehmen. Die Abstände zwischen den CityBoostern und Bremsvorgänge werden elektronisch gesteuert.
  11. Serielle Produktion reduziert die Stückkosten und damit die Fahrpreise.
  12. In den Luftraum verlagerte Fahrbahnen schaffen wieder urbanen Raum auf der Bodenebene.
  13. Vorhandene Bahn- und Straßentrassen können umgerüstet werden.
  14. Betreibergesellschaften des ÖPNV bedienen und ergänzen mit dem Angebot die städtischen und ländlichen Verkehrsangebote.
  15. Das Knowhow der Autohersteller kann in die Produktion einfließen, die Erfahrungen der Bahngesellschaften in die Umsetzung der Infrastruktur für die neuen Verkehrswege.

3D-Visualisierung: Die schematische Kontur einer sitzenden Frau zeigt den Ursprung der Formfindung. Die Karosserie schmiegt fasst die Fahrerkabine und den Kofferraum organisch ein.
Weniger Material und Masse werden durch den Einsitzer bewegt. Das spart Energie.
3D-Visualisierung: Die wesentlichen Elemente wie Einzelkabine, Elektroantrieb, Kofferraum und Schiene sind gekennzeichent.
Der Elektroantrieb treibt den Booster auf einer Schiene an, die gleichzeitig die Antriebsenergie liefert.
3D-Visualisierung: Details wie Führungsräder, Strombnehmer und Antriebsrad sind gekennzeichnet.
Antriebs- und Führungsräder sorgen für ein stabiles und sicheres Fahrverhalten.
3D-Visualisierung: Räume und Felder, die Abstandssensoren scannen, sind in der Visualisierung hervorgehoben.
Autonomes Fahren ist viel leichter zu realisieren, weil schienengebundene Fahrzeuge die Spur halten.

Das Design: organisch.

3D-Visualisierung: Zwei Fahrzeuge stehen nebeneinander und spiegeln die Eleganz des Designs vor bergigem Hintergrund.
Die elegante Linienführung und die hochwertige Innnausstattung unterstützen die Akzeptanz bei den Fahrgästen.

Auf dem Pferd, auf dem Rad, auf dem Motorrad, im Auto, im Zug und im Passagierflugzeug: Menschen bewegen sich fast immer sitzend fort, wenn sie nicht selber gehen oder laufen. Abgeleitet von der Silhouette des sitzenden Menschen, umschließen und schützen die Karosserien der CityBooster die Fahrgast-, Motor- und Gepäckräume. Das Raumvolumen ist an den Bedarf einer allein fahrenden Person angepasst und stromlinienförmig eingefasst. Weil die CityBooster autonom fahren, kann man während der Fahrt arbeiten, kommunizieren, spielen oder schlafen. Die Zieleingabe erfolgt über einfach zu bedienende und übersichtlich gestaltete Interfaces. Die Innenausstattung aus hochwertigen Materialien ist ergonomisch gestaltet, die Sitze sind bequem. Zur Kühlung des hinten liegenden Motors wird der Luftstrom durch große, frontale Öffnungen und seitlich durch das Fahrzeug verlaufende Kanäle zugeführt. Abgedunkeltes Glas schützt die Intimität der Fahrgäste bei gleichzeitig großer Rundumsicht. Antriebs-, Führungs- und Stützräder sind hinter Abdeckflächen auf Höhe der stromführenden Schiene verborgen und gekapselt. Der Kofferraum fasst das Volumen eines großen Reisekoffers. Das Design der Booster ist organisch – weil auch der Mensch organisch geformt ist.


Konstruktionen für mehr Mobilität. Die CityBooster-Infrastruktur.

3D-Visualisierung: Meherer Citybooster fahren vor einer modernen Hochhaus-Kulisse.
Die »Gleise« werden als Solarflächen genutzt, die Strom zum Antrieb der CityBooster liefern.

In den Städten konkurrieren Regionalbahnen, Autos, Trambahnen, Busse, Motorräder, Radfahrer, E-Scooter, Rollstuhlfahrer, Fußgänger und Jogger auf einer Ebene: dem Erdboden. Es wird immer enger und hektischer. Citybooster können auf einer einzelnen Schiene in den jetzigen Trassen der Autos und Gleise fahren. Auf dem Land macht dies aus Kostengründen auch Sinn. In den Metropolen sind Trassen in der Luft aber die bessere Lösung für eine Entspannung auf dem Erdboden. Rund 40 Prozent städtischer Flächen werden heute von Mobilitätssystemen vereinnahmt, alleine 20 Prozent für Parkflächen. Durch die Verlagerung von Teilen des Verkehrs nach oben, ergeben sich auf Erdniveau neue (alte) Nutzungsformen: Fußgängerzonen, Spielplätze, begrünte Parkareale, Flächen für Urban Gardening …

Konstruktionen über der Erde haben im Gegensatz zu U-Bahnen den Vorteil, dass man wie ein Autofahrer überirdisch unterwegs ist und nicht in dunklen Tunnelröhren unter der Erde. Tageslicht und Stadtimpressionen während der Fahrt machen Lebensqualität aus, der U-Bahn-Untergrund schlägt auf die Stimmung. Wo unterirdische Infrastruktur bereits vorhanden ist, kann diese aber genutzt werden.


Gleise mit Panels. Solare Erträge durch Verkehrswege.

3D-Visualisierung: Zentralperspektive mit Blick unter die Anlage. Halbtransparente Solarpanels geben den Blick nach oben auf die CityBooster frei.
Die Solarflächen schützen die Bürger auf dem Erdboden gleichzeitig vor Regen und direkter Sonneneinstrahlung.

Neben mehreren, parallel verlaufenden Schienen für den geregelten Verkehr in beide Richtungen tragen die Stützstreben auch die Unterkonstruktionen für seriell verlegte Solar Panels. Im großen Maßstab werden die riesigen Restflächen der Verkehrswege gleichzeitig zu Energieertragsflächen. Robuste, halbtransparente Solarflächen sind bereits heute am Markt verfügbar. Der geerntete Strom fließt direkt in das Energienetz zur Nutzung durch die CityBooster oder andere Stromabnehmer zurück. Reicht die solare Energiezufuhr für den Betrieb nicht aus, wird mit Strom aus dem regulären Netz ergänzt.

Gleichzeitig schatten die halbtransparenten Solar Panels die Menschen bei starker Sonneneinstrahlung ab, schützen vor Regen, Schnee und Restgeräusche der elektrisch angetriebenen Booster. Durch Begrünung und landschaftsarchitektonische Gestaltung ergibt sich für die Bürger eine schöne Atmosphäre auf Erdniveau – statt der jetzigen, tristen Teerflächen.


Autonomes Fahren mit weniger technischen Problemen.

3D-Visualisierung: Mehrere Fahrzeuge stehen in einem modernen Bahnhof und sind abfahrbereit.
Die CityBooster-Ports sind anders als heutige Bahnhöfe. Man wartet nicht auf einen Bus oder Zug, sondern fährt direkt ab.

Genau genommen bewegt sich ein »Automobil« seit jeher autonom vorwärts. Es fährt von alleine, ohne gezogen oder geschoben zu werden. Echtes autonomes Fahren mit mobilen Robotern und ohne Fahrzeuglenker erfolgt im Gegensatz dazu quasi im dauerhaften Autopilot-Modus. Bedingung ist, dass sich Hardware, Elektronik und Software an Bord befinden und dass der Wagen in Bezug auf die Energieversorgung autark ist. Man unterscheidet nach Autonomiestufen. In der Stufe 5, der Vollautomatisierung, sind nur noch die Fahrtziele einzugeben. Es gibt keine Lenkräder und Pedale mehr. Den Verkehr beobachten, Personen und Verkehrszeichen auf der Fahrbahn erkennen, lenken, beschleunigen, die Geschwindigkeit halten, abbremsen, blinken, die Spur halten oder wechseln, Abstände einhalten, … – das dafür erforderliche technische Equipement ist komplex. Riesige Summen fließen in Forschung und Entwicklung für das autonome Fahren, jeder große Autohersteller entwickelt eigenständige Lösungen. Dabei verkompliziert jeder zusätzliche Freiheitsgrad auf der Straße die Lösungsfindung (Beispiel: Spurwechsel).

Eine schienengebundene Teilautomatisierung würde eine Reihe von Problemen mit einem Schlag lösen, denn Schienen geben die Spur vor. Sensoren und Aktoren könnten zusammen mit der IT Geschwindigkeiten, Abstände und Bremsvorgänge regeln. Der Spurwechsel würde über intelligente Weichen gesteuert. Durch die schienengebundene Sprurführung und dadurch reduzierte Freiheitsgrade, wären mit den CityBoostern viele Probleme obsolet – im Gegensatz zu den vielschichtigen technischen Herausforderungen bei autonom fahrenden Autos.


Die neue Schiene. Stromführend.

3D-Visualisierung: Der Aufbau der neuen Schienenform wird in der Abbildung illustriert und erläutert.
Stromzuführung für den CityBooster. Oberleitungen sind überflüssig.

Elektrisch angetriebene Schienenfahrzeuge brauchen Strom. Aus Sicherheitsgründen ist heute ein großer Abstand zwischen den stromführenden Plus-/Minus-Leitern üblich. Die Stromabnahme über Oberleitungen erfordert eine eigenständige, kostspielige und bei Sturm anfällige Infrastruktur, die durch umfallende Bäume immer wieder zu Betriebsausfällen führt.

Der CityBooster fährt auf Gleisen mit nur einer Schiene. Um die Nachteile von Akkus wie bei den E-Autos zu vermeiden, wird der Strom direkt über die Schiene zugeführt. Der neue Schienentyp hat eine wesentlich höhere Bauart, die eine Integration der stromführenden und isolierten Leitungen auf beiden Flanken erlaubt. Dadurch entfällt der Bau und die Unterhaltung von Oberleitungen. Unbeabsichtigte Stromunfälle werden durch die Isolation sowie durch eine Mechanik verhindert, die die Nut für die Stromabnehmer nur im Moment des unmittelbaren Bedarfs öffnet.


›Ideas for future‹

3D-Visualisierung: Das Fahrzeug vor Sonnenuntergang im Gegenlicht.
Der CityBooster ist ein revolutionärer Hybrid für die neue Mobilität.

Ungezählte Berichterstattungen und Analysen zeichnen ein düsteres Bild, wenn es um Verkehr und Umwelt geht: nicht eingehaltene Klimaziele, weit überschrittene Abgasgrenzwerte, Versagen bei der CO2-Bilanz, tiefe ökologische Fußabdrücke, krank machende Feinstaubbelastungen, Dieselskandal, viel zu viele Verkehrstote, Fahrverbote. Die Beziehung von Umwelt und Verkehr ist kaputt. Die Fahrzeuge und die Verkehrswege fressen unsere Ressourcen an Rohstoffen und Energie auf: im Bau, im Gebrauch, im Verbrauch und im Recycling-Prozess. Wir tun so, als gingen uns die Schattenseiten der Mobilität nichts an, solange sie für uns bezahlbar und bequem sind. Lieber stehen wir mit hochmotorisierten Schwerstfahrzeugen auf der Stelle – im Dauerstau.

Ohne neue Erfindungen wird unser Wunsch nach Mobilität zu einer Falle werden und uns in unsere Grenzen zwingen. Solange sich Verkehrspolitik und Industrie vorwiegend an den Messlatten ›Wachstum‹ und ›Gewinnmargen‹ entlang hangeln, werden Verbraucher dasselbe Prinzip fahren: größer, weiter, schneller. Nicht erst seit der Fridays for Future-Bewegung sind neue Ideen gefragt: alternative Fahrzeugkonzepte, smarte, energieeffiziente und gleichzeitig individuelle Transportlösungen.

Ohne neue Erfindungen wird Mobilität zu einer Fallgrube werden und uns in absehbarer Zukunft in unsere Grenzen zwingen. Solange sich Verkehrspolitik und Industrie vorwiegend an den Messlatten ›Wachstum‹ und ›Gewinnmargen‹ entlang hangeln, werden Verbraucher dasselbe Prinzip fahren: größer, weiter, schneller. Nicht erst seit der ›Fridays for Future‹-Bewegung sind neue Ideen gefragt: alternative Fahrzeugkonzepte, smarte, energieeffiziente und gleichzeitig individuelle Transportlösungen.

Das Neue hat immer Feinde. Umso wichtiger ist es, ganz große Schritte zu wagen. Wir brauchen Fortschritte, stattdessen treten wir schon viel zu lange auf der Stelle oder fahren im Kreis. Relevant ist nicht die hundertste Variante eines Innenausstattungsdetails, relevant sind grundsätzliche Alternativen der Fortbewegung im Anthropozän. Wenn die Mobilitätsindustrie einer der Schlüssel zu Wohlstand, Beschäftigung und Innovation ist, dann muss in Zukunft mehr gehen. Viel mehr Kreativität!


h:h:m:h Design: Konzeption, Kreation, Corporate Design, 3D-Visualisierung und 3D-Animation für technische Systeme.

Erscheinungsbilder technischer Marken leben von starken Ideen, der Verbindung von Technik mit Emotionen und beeindruckenden Visualisierungen. h:h:m:h setzt Technik in Szene. Seit 1990.
3D-Visualisierung: Das Logo der CityBooster setzt sich aus zwei kreisförmigen Einfassungen zusammen, die für die Verbindung ländlicher und städtischer Räume durch die CityBooster stehen.

h:h:m:h Design
Heinz Hermann Maria Hoppe
Diplom-Designer (FH)

Telefon +49 (0)89 20184595
Telefax +49 (0)89 20184594
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85737 Ismaning bei München/Munich
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